
Am 22.09.2025 trafen sich zwei Schülergruppen aus Rheinbach und aus Verdun im Centre Mondial de la Paix, um gemeinsam ein bilaterales Projekt auf die Beine zu stellen. Sie setzten sich selber Schwerpunkte für die Themen rund um die deutsch-französische Freundschaft und Europa im Allgemeinen. Hierbei entstanden gemischte Gruppen, die sich unter anderem mit einem Vergleich des Nutzungsverhaltens sozialer Medien in den beiden Ländern, Trumps Einfluss auf Europa als Herausforderung oder zum Beispiel mit der Gleichstellung von Männern und Frauen beschäftigten. Dabei entstanden im Verlauf der dann digitalen Zusammenarbeit Karikaturen, Zeitungen, Umfragen und Präsentationen, die wiederum in Präsenz in Rheinbach vor Publikum gehalten und erklärt wurden. Im gemeinsamen Programm standen auf französischer Seite der Besuch des Beinhauses, vor dem der Handschlag von Kohl und Mitterand 1984, ein Zeichen der Versöhnung, gegeben wurde, und auf deutscher Seite der Besuch des Hauses der Geschichte. Die begleitenden Lehrerinnen Deborah Rakers (Städtisches Gymnasium Rheinbach) und Stéphanie Leclerre (Lycée Margueritte de Verdun) unterstützten die Arbeitsprozesse tatkräftig. Auch die lockere Atmosphäre bei gemeinsamen Mahlzeiten und Spielen trugen neben den nach individuellen Interessen gewählten Themen zu einer sehr positiven und freundschaftlichen Stimmung bei. Das Institut François Mitterrand gab schließlich noch Urkunden und Pizza aus und bezuschusste die Schülerbegegnung großzügig. Für alle war es ein lohnenswertes Projekt, das sicher Lust auf Europa gemacht hat.

Schülerinnen und Schüler bei der gemeinsamen Arbeit